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Baku

Baku liegt am westlichen Ufer des Kaspischen Meeres, wo ein ummauerter mittelalterlicher Kern neben Boulevards aus der Sowjetzeit und gläsernen modernen Türmen steht. Die Stadt passt zu Menschen, die gern zu Fuß unterwegs sind, gut essen und einen Ort erleben möchten, der orientalische, kaukasische und russische Einflüsse vereint. Ein langes Wochenende reicht gut für das Zentrum, und die Stadt eignet sich auch als Ausgangspunkt für Tagesausflüge.

Sehenswürdigkeiten

Vor der Reise

Die KI hat diesen Text auf Grundlage gesicherter Fakten geschrieben. Prüfe Einreiseregeln und Öffnungszeiten vor der Reise selbst.

Gut zu wissen

  1. 1Die Altstadt, auf Aserbaidschanisch Icheri Scheher genannt, ist von mittelalterlichen Mauern umgeben und gehört zum UNESCO-Welterbe. Im Inneren finden sich enge Gassen, alte Karawansereien und der Jungfrauenturm, dessen Ursprung noch immer umstritten ist.
  2. 2Baku ist seit weit über einem Jahrhundert mit dem Erdöl verbunden. Ende des 19. Jahrhunderts gehörte die Stadt zu den bedeutendsten Erdölzentren der Welt, und das Geld aus dieser Zeit finanzierte viele der prächtigen Steinbauten im Zentrum.
  3. 3Die Stadt ist für ihren Wind bekannt, und der Name wird oft mit persischen Wörtern für einen windumtosten Ort in Verbindung gebracht. Böen vom Kaspischen Meer gehören hier fest zum Alltag.
  4. 4Amtssprache ist Aserbaidschanisch, eine Turksprache. Viele Menschen verstehen noch Russisch, und in Hotels, Restaurants und bei jüngeren Leuten trifft man auch auf etwas Englisch.
  5. 5Tee ist zentral für die Gastfreundschaft und wird heiß in kleinen, birnenförmigen Gläsern serviert, oft mit Konfitüre oder Süßigkeiten statt mit Zucker, der eingerührt wird. Plow, ein Reisgericht mit Safran, und Dolma, gefüllte Weinblätter oder Gemüse, gehören zu den Grundpfeilern der nationalen Küche.
  6. 6Die Währung ist der Aserbaidschan-Manat. In der Nähe von Baku sind außerdem die Felszeichnungen von Gobustan und der brennende Hügel Yanar Dag zu sehen, beide mit dem Auto gut erreichbar.

Tipps für den ersten Besuch

  • Das Zentrum erkundet man am besten zu Fuß, besonders die Altstadt und die Uferpromenade. Für längere Strecken nimmt man die Metro oder ein Taxi.
  • Nehmen Sie etwas Bargeld zusätzlich zur Karte mit. Karten werden im Zentrum weitgehend akzeptiert, kleine Läden, Märkte und Taxis bevorzugen aber oft Bargeld.
  • Probieren Sie Plow, Kebabs, frische Kräuter mit Brot und Süßigkeiten wie Pakhlava. Trinken Sie den Tee langsam, denn er gehört zum Gespräch dazu.
  • Nehmen Sie eine winddichte Jacke mit, auch außerhalb der kalten Monate, denn der Wind vom Meer kann es kühler wirken lassen, als die Temperatur vermuten lässt.
  • Kleiden Sie sich bei Moscheebesuchen zurückhaltend und bedecken Sie Schultern und Knie. Frauen sollten ein Tuch für den Kopf dabeihaben. Die Schuhe zieht man vor dem Betreten aus.
  • Fahrdienst-Apps sind weit verbreitet und meist einfacher als das Feilschen um den Preis eines Straßentaxis, besonders wenn man die Sprache nicht spricht.

Beste Reisezeit

Frühling und Herbst sind die angenehmsten Jahreszeiten, mit milden Tagen, die sich gut zum Spazierengehen in der Stadt eignen. Der Sommer ist heiß und trocken, doch an der Uferpromenade weht oft eine Brise, und der Winter ist kühl, feucht und oft windig, mit gelegentlichen Kälteeinbrüchen.

Vom Flughafen in die Stadt

Der Internationale Flughafen Heydar Aliyev liegt am Stadtrand, etwa eine halbe Stunde Fahrt vom Zentrum entfernt, wenn die Straßen frei sind. Üblich sind ein Taxi oder eine Fahrdienst-App, oder der Flughafenbus in die Stadt, der etwas länger braucht. An einigen Stationen gibt es außerdem eine Bahn- und Metroverbindung, doch für die meisten Reisenden mit Gepäck ist das Taxi die einfachste Wahl.

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